Die betriebliche Altersvorsorge ist zweifellos eine der effektivsten Methoden eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Jeder Arbeitgeber in Deutschland ist verpflichtet, seinen Mitarbeitern eine solche betriebliche Altersvorsorge anzubieten. Der Arbeitgeber hat lediglichlich die Wahl des Durchführungsweges und des Anbieters.

Und so wird gespart: Meist wird ein Teil des Jahresgehaltes - etwa vom Monatslohn oder auch Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Sonderzahlungen - in die betriebliche Vorsorge "umgewandelt" (Fachausdruck: "Entgeltumwandlung"). Weil der Arbeitgeber das Geld in der Regel direkt aus dem Bruttogehalt überweist, ist der Beitrag in die betriebliche Altersvorsorge sozialversicherungsbefreit und steuerlich gefördert. Dadurch sinkt nicht nur das zu versteuernde Einkommen, auch die Beiträge für Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung schrumpfen. Die Folge: Werden dem Arbeitnehmer 200 Euro für die Betriebsrente abgezwackt, verdient er unterm Strich nur etwa 100 Euro weniger. "Das Nettogehalt sinkt nur ungefähr um die Hälfte des umgewandelten Bruttobetrags".

Ein Beispiel: Ein 40-jähriger Arbeitnehmer wandelt jährlich 1500 Euro von seinem Bruttogehalt in eine betriebliche Altersvorsorge um - das Nettoeinkommen verringert sich dadurch, aber nur um etwa die Hälfte der eingezahlten Summe. Mit 67 Jahren bekommt der Arbeitnehmer garantiert ca. 42.000 Euro ausbezahlt - konkurssicher. Hiervon hat er selber, je nach Steuerklasse,  ca. nur die Hälfte aufgewendet. Weil das Geld angelegt wird, kommt noch eine schöne Zusatzrendite obendrauf. Zum Rentenbeginn kann der bAV-Sparer dann zwischen einer monatlichen Rente, oder der Auszahlung der Summe im Ganzen oder in Teilen, wählen.

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